Sitemap | Kontakt | Impressum

Nachwuchsmusiker gesucht

Wir freuen uns über Verstärkung! Meldet euch einfach für eine unverbindliche Schnupperstunde! [weitere infos]

Achtung!!

Nächster Termin: 24.03.2018 um 19.00 Uhr Josefskonzert in der Dreifachsporthalle Marktleugast

Eintrittskarten erhältlich: Georg Purucker 0171 5727490 Matthias Nitsch 0174 9721644 oder bei jedem anderen Musiker

Musikverein Marktleugast begeistert in Marienweiher

Ein großartiges Weihnachtskonzert bot der Musikverein Marktleugast den knapp 400 Besuchern in der Basilika Marienweiher.

Die beiden Dirigenten Peter Weiß und Benjamin Schuberth führten ihre Musiker zu Höchstleistungen, die Besucher dankten mit stehenden Ovationen. Für eine Bereicherung sorgten Gitarrist Julian Dünninger und Harald Kratkai, der zwischen den Musikstücken besinnliche Geschichten las. Pfarrer Adrian meinte, die Besucher bekämen musikalisch Freude geschenkt. Mit der Ouvertüre aus der Operette "Leichte Kavallerie" des österreichischen Komponisten Franz von Suppé setzte das Orchester gleich zu Beginn die Messlatte sehr hoch. Einen wunderschönen Kontrastpunkt setzte der Konzertgitarrist Julian Dünninger mit seinen Stücken "A Toy" von Francis Cutting, "Mrs. Winter's Jump" von John Dowland und der Titelmelodie von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". 

Ruhig und konzentriert

Mit dem "Adagio" des Wiener Komponisten Joseph Haydn setzte Theresa Motschmann als Solistin an der Trompete einen weiteren Höhepunkt in dem Konzert, dabei äußerlich ruhig und sehr konzentriert wirkend. Theresa Motschmann besucht gegenwärtig die Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg: "Ich habe in der ersten Klasse mit dem Keyboard begonnen, Trompete spiele ich seit sechs Jahren. Es war heute mein erstes Solo." Auch der zweite Solist an diesem Abend, Julian Will, überzeugte in dem Stück für Klarinette "Concertino" von Carl Maria von Weber. Will ist seit seinem achten Lebensjahr im Musikverein aktiv und besucht ebenfalls die Musikfachschule: "Unser Dirigent war zuversichtlich, dass ich das Solo schaffe. Ich habe natürlich auch zu Hause viele Stunden geprobt. Ich freue mich, dass es gut ankam."

"Das war gewaltig"

Mit "The Exodus Song" von Ernest Gold wagte sich das Blasorchester an die Titelmelodie des amerikanischen Spielfilms "Exodus". In dem Musikstück "A Christmas Carol Fantasy" wurden international bekannte Weihnachtslieder zu einem festlichen Medley zusammengeführt. Benjamin Schuberth: "Ich bin stolz und zufrieden, dass es so geklappt hat. Für mich war der Schluss super, als die Orgel mit einsetzte. Das war gewaltig." Die mächtige Orgel der Basilika ließ Wolfgang Trottmann geradezu brilliant ertönen. Natürlich durfte auch an einem Winterabend eine Schlittenfahrt nicht fehlen - hier bildet das "Sleigh Ride" von Leroy Anderson ein beliebtes Orchesterstück der leichten Musik. Mit "Sheperd's Hey" von Percy Grainger präsentierten die Musiker am Schluss noch einmal sehr beeindruckend ihre klassische Seite. Der "Abendsegen" aus "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck bildete zugleich die Zugabe. Unter den vielen Konzertbesuchern war mit Reiner Weiß auch der Vater des Dirigenten: "Ich habe meinem Sohn mit acht Jahren das Trompetenspielen gelernt und ihn stets gefördert. Schon kurze Zeit später stand er auf eigenen Beinen und hat sich weiterentwickelt. Nach so einem Konzert ist man natürlich sehr stolz auf seinen Sohn." Auch Christine Hofmann-Niebler war sehr angetan: "Es war sehr, sehr schön. Die Basilika hat natürlich eine gute Akustik und auch die Auswahl der einzelnen Musikstücke war sehr angenehm." Zufrieden und erleichtert war auch Dirigent Peter Weiß: "Konzerte sind mein Leben, weil hier eine ganz besondere Atmosphäre herrscht. Man wacht früh auf und ist eigentlich mit dem einem Fuß schon beim Konzert." Besonders mit seinen jungen Solisten war er hochzufrieden. 

von Werner Reißaus